
Bei vielen B2B-Geschäften sind Kaufabschlüsse nicht online trackbar. Anfragen kommen über das Website-Formular, per E-Mail oder Telefon. Wie lässt sich da korrekt nachvollziehen, welche Anfragen durch Google Ads erzeugt wurden? Als B2B-Digitalagentur haben wir dieses Problem tausendmal erlebt — und eine Methode gefunden, wie wir trotzdem belastbare Zahlen festlegen und danach optimieren. Und wenn die Anzeige funktioniert, aber die Landingpage nicht konvertiert, machen wir die Conversion-Optimierung der Website gleich mit.


Kampagnen-Steuerung, Reportings und kurze Abstimmungen laufen bei uns digital — für die laufende SEA-Betreuung muss niemand ins Auto steigen. Für den Strategie-Kickoff oder wenn wir Sales und Marketing an einen Tisch holen, um die Lead-Definition zu schärfen, ist ein Termin vor Ort aber Gold wert. Unser Büro in München steht dafür bereit.
Die Kosten für SEA-Betreuung hängen von Konto-Größe, Anzahl der Kampagnen und Reporting-Tiefe ab. Setup-Projekte für Google Ads starten meist im vierstelligen Bereich, laufende Betreuung läuft über Stundenkontingente. Dazu kommt das Mediabudget für Google Ads selbst — das geht direkt an Google, nicht an uns.
SEM (Search Engine Marketing) ist der Oberbegriff für alle Marketing-Maßnahmen in Suchmaschinen — er umfasst SEA (bezahlte Anzeigen) und SEO (organische Optimierung). SEA bezeichnet ausschließlich die bezahlten Anzeigen über Google Ads oder Microsoft Ads. Wir decken beides ab — mehr dazu auf unserer SEO-Seite.
Erste Daten kommen innerhalb weniger Tage nach Kampagnen-Start. Belastbare Optimierungen brauchen 4–8 Wochen, damit genug Daten zusammenkommen. Im B2B mit längeren Sales Cycles dauert es zusätzlich, bis sich Leads in tatsächliche Aufträge übersetzen.
Grundsätzlich ja — vor allem klassische Suchanzeigen sind im B2B wirksam, weil sie Personen mit konkretem Bedarf erreichen. Entscheidend ist, ob die Zielgruppe ihre Bedürfnisse überhaupt in Google formuliert und ob es dazu passende Suchbegriffe mit ausreichend Volumen gibt. Bei sehr nischigen oder neuartigen Angeboten kann das schwierig werden — eine kurze Keyword-Recherche im Vorfeld zeigt schnell, ob sich die Investition lohnt.
Freelancer sind oft günstiger und gut für kleine Konten mit überschaubarem Budget. Bei komplexeren B2B-Setups mit Tracking-Integration, Landingpages und mehreren Kampagnen-Typen stößt das Modell schnell an Grenzen. Eine Agentur deckt die Disziplinen ab, die SEA-Erfolg im B2B ausmachen: Tracking, Landingpages, Reporting und SEO.
Klicks und CTR sind als Frühindikatoren immer relevant — entscheidend ist aber, was am Ende zählbar ist. Bei B2B E-Commerce ist die Erfolgsmessung besonders einfach: SaaS-Produkte oder andere Online-Verkäufe lassen Conversions direkt auf der Website entstehen. Bei vielen anderen B2B-Geschäften sind Kaufabschlüsse dagegen nicht online trackbar. Anfragen kommen über Website-Formular, Email und Telefon, gefolgt von individuellen Angeboten. In diesem Fall kombinieren wir die messbaren Conversions aus Google Ads mit den qualifizierten Anfragen aus deinem Sales-Team und rechnen einen wahrscheinlichen CPL für alle Kanäle hoch. Kein perfekter Wert, aber belastbar genug, um die Kampagnen sinnvoll zu optimieren.
In den meisten Fällen ja. Anzeigen auf die Startseite oder generische Service-Seiten zu schicken kostet Conversions. Eine fokussierte Landingpage pro Kampagnen-Thema steigert die Conversion Rate deutlich und senkt parallel den CPC durch bessere Qualitätsfaktoren.
Ja, und in den meisten Fällen ergibt das sehr viel Sinn. SEA bringt sofortige Sichtbarkeit für umkämpfte Keywords, SEO baut langfristig organischen Traffic auf. Die Daten aus SEA helfen wiederum, die SEO-Strategie zu schärfen.
Viele denken bei Google Ads zuerst an die klassischen Suchanzeigen — also Textanzeigen oben in den Google-Suchergebnissen. Google Ads umfasst aber deutlich mehr: Display-Anzeigen (Banner auf Millionen von Partner-Websites), YouTube-Anzeigen (Video-Werbung vor, während oder nach YouTube-Videos), Demand-Gen-Kampagnen (auch Native Ads genannt, die sich optisch in den Content einfügen — etwa im Google Discover Feed oder bei YouTube Shorts), Shopping-Anzeigen (für Produkte mit Bild und Preis) sowie Performance Max (eine kanalübergreifende Kampagnenform). Welche Formate sinnvoll sind, hängt von Angebot, Zielgruppe und Funnel-Stufe ab. Im B2B sind Suchanzeigen meist der stärkste Hebel, weil sie aktive Suchanfragen abgreifen — andere Formate kommen ergänzend für Awareness oder Retargeting dazu.
Microsoft Ads (früher Bing Ads) funktioniert ähnlich wie Google Ads, mit einem etwas schlankeren Format-Portfolio. Die wichtigsten Anzeigenarten sind Suchanzeigen in Bing, Yahoo und DuckDuckGo, Audience Ads (Display- und Native-Anzeigen im Microsoft-Netzwerk, unter anderem auf MSN, Outlook.com und Microsoft Edge) sowie Shopping-Anzeigen. Eine spannende Besonderheit ist Connected TV: Über Microsoft Ads lassen sich Video-Anzeigen auf Streaming-Plattformen wie Netflix, Disney+, Paramount+ und vielen weiteren schalten — ein Inventar, an das Google Ads in dieser Form nicht herankommt. Die Gesamtreichweite im Suchbereich ist kleiner als bei Google, dafür sind CPCs oft günstiger und der Wettbewerb geringer.