view
more

Website Relaunch & Custom Development für Blackvolt

Website Relaunch & Custom Development für Blackvolt

Aus einem Fragebogen wird ein Investorenauftritt

Aus einem Fragebogen wird ein Investorenauftritt

Website Relaunch & Custom Development für Blackvolt

Website Relaunch & Custom Development für Blackvolt

Aus einem Fragebogen wird ein Investorenauftritt

Aus einem Fragebogen wird ein Investorenauftritt

Blackvolt entwickelt, baut und betreibt Großbatteriespeicher in Österreich. Das Unternehmen mit Sitz in Steyr verantwortet eine Pipeline von rund 2.500 MW, davon 54 MW im Bau und 251 MW baureif. Mehrheitseigentümer ist Clarence Capital Partners.
Zur Webseite
Standort
Steyr, AT
Branche
Energie
Mitarbeiter
2.500 MW
Im Bau
54 MW

Herausforderung

Investoren sind für Blackvolt die wichtigste Zielgruppe. Die bestehende Website beantwortete keine der Fragen, die in Investoren-Erstgesprächen tatsächlich gestellt werden: österreichische Regulatorik, Erlösstabilität, Netzanschlussfähigkeit, Bankability, Skalierbarkeit. Ohne belastbare Antworten blieb jedes Erstgespräch bei Grundsatzfragen hängen, statt zur Due Diligence überzugehen.

Intern gab es keine Kapazität für Content, Design oder Entwicklung – der einzige Input war ein ausgefüllter Fragebogen. Dazu kamen harte Grenzen: Renditekennzahlen, Finanzierungsstrukturen, Partner- und Investorennamen sowie der Generalunternehmer eines Projekts durften öffentlich nicht genannt werden, verwertbares Bildmaterial gab es nicht, die Regulatorik musste österreichisch statt deutsch sein, und die englische Fassung war an einen laufenden Kapitalraise mit festem Termin gebunden.

  • Keine internen Ressourcen für Content, Design oder Entwicklung
  • Keine Renditekennzahlen, keine Finanzierungsdetails, keine Partnernamen auf der öffentlichen Seite
  • Kein verwendbares Bildmaterial: ein Projekt im Bau, eines noch ohne Baubeginn
  • Österreichische Regulatorik zwingend korrekt, deutsches Baurecht wäre fachlich falsch gewesen
  • Englische Fassung an einen laufenden Kapitalraise gebunden, Termin nicht verhandelbar

Lösung

Webnique hat das Projekt end to end übernommen: Strategie, Keyword-Recherche, sämtliche Texte, Design und Entwicklung aus einer Hand. Der einzige Input von Blackvolt war ein ausgefüllter Fragebogen sowie Feedback zu zwei Zwischenständen – mehr Abstimmungsaufwand war auf Kundenseite nicht nötig, weil Rückfragen intern statt extern geklärt wurden.

Technisch fiel die Entscheidung gegen ein CMS: Ein statischer Next.js-Build auf Firebase Hosting passte besser zu einem Team ohne Redakteure – schnelle Ladezeiten, keine Angriffsfläche im laufenden Betrieb, kein Pflegeaufwand für Inhalte, die niemand redaktionell betreut.

  • Strategie und Seitenarchitektur aus einem Fragebogen entwickelt, ohne Workshop-Schleifen
  • Sieben Content-Seiten auf Deutsch, elf auf Englisch, vollständig getextet
  • Vier gegenübergestellte Figma-Design-Directions zur Auswahl vorgelegt
  • Generativ produzierte Bildwelt statt Stockfotografie
  • Keyword-Strategie mit Fokusbegriff je Seite, zehn Schema-Typen, Sitemap, hreflang und Canonicals umgesetzt
  • Bilinguale llms.txt für Zitierbarkeit in KI-Suchsystemen implementiert

Elf Antworten, eine komplette Website

Der Input von Kundenseite bestand aus einem Fragebogen mit elf Themenblöcken: Zielgruppen, Positionierung, Projektpipeline, regulatorisches Umfeld, Kommunikationsauflagen.

Daraus haben wir Seitenarchitektur, Keyword-Strategie und sieben deutsche sowie elf englische Content-Seiten entwickelt, die jeweils eine wiederkehrende Frage aus Investoren-Erstgesprächen beantworten. Keine Workshop-Schleifen, keine Textabstimmung pro Absatz.

Blackvolt hat zwei Feedbackrunden durchlaufen, der Zeitaufwand auf Kundenseite lag bei wenigen Stunden.

Wenn es noch nichts zu fotografieren gibt

Ein Standort im Bau, der zweite noch ohne Baubeginn, kein verwertbares Anlagenfoto. Stockfotografie hätte gegen die Glaubwürdigkeit gearbeitet, wenn Investoren reale Projekte prüfen.

Wir haben vier Design-Directions in Figma gegenübergestellt, darunter bewusst eine, die nicht funktionieren sollte. Der Kunde musste nicht beschreiben, was er will, sondern auswählen. Gewählt wurde Direction 03, „Blueprint": weiß, schwarz, ein funktionaler Akzentton, kein Grün.

Die Bildwelt haben wir generativ produziert statt lizenziert. So entstanden Motive, die zur Anlagentechnik und zur gewählten Designsprache passen, statt austauschbarer Stockmotive aus fremden Projekten.

Warum wir uns gegen Webflow entschieden haben

Die naheliegende Lösung wäre Webflow gewesen. Wir haben uns dagegen entschieden, weil Blackvolt keine Redakteure hat.

Stattdessen ein statischer Next.js-Build auf Firebase Hosting. Die Inhalte lagen als maschinenlesbare Spezifikation vor, aus der die Entwicklung direkt bauen konnte, inklusive Meta-Angaben und JSON-LD pro Seite. Zehn Schema-Typen, Sitemap, hreflang, Canonicals.

Damit hat Blackvolt eine Website ohne Betriebsaufwand: keine Lizenz, keine Updates, keine Datenbank als Angriffsfläche.

Englisch, weil das Kapital Englisch spricht

Eine Woche nach dem deutschen Launch stand die englische Version. Der Termin war nicht verhandelbar, weil Blackvolt mit einem Investoren-Teaser an den Markt trat und ein Großteil der adressierten Investoren englischsprachig ist.

Die Keyword-Recherche in der US-Datenbank zeigte, dass geografisch qualifizierte Begriffe dort kein Suchvolumen haben. Also haben wir das Investment verlagert: strukturierte Daten und eine bilinguale llms.txt für die Zitierbarkeit in KI-Suchsystemen.

Elf englische Seiten inklusive Rechtstexten, keine Übersetzung, sondern eine eigenständige Fassung auf Basis des Livestands.

Für Unternehmen, die eine vollständige Website brauchen, aber keine internen Ressourcen für Inhalte und Design haben. Technisch geführte Mittelständler und Projektentwickler mit kleinem Team, bei denen Marketing keine eigene Funktion ist.

Let’s talk
Kontakt aufnehmen