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Was kostet eine B2B-Website in Webflow? Die ehrliche Kostenaufstellung einer Agentur
Christoph Buchner
Christoph Buchner
  |  
23.6.2026
  |  
8 Minuten Lesezeit

Was kostet eine B2B-Website in Webflow? Die ehrliche Kostenaufstellung einer Agentur

Wer für den B2B-Relaunch konkrete Zahlen sucht, findet online fast ausschließlich Freelancer-Artikel ohne B2B-Tiefe. Diese Aufstellung liefert echte Projektpreise aus 120+ Webnique-Projekten: mit Kostentreibern, Komplexitätsstufen und einem TCO-Vergleich mit WordPress.

Kurz zusammengefasst: Typische B2B-Webflow-Projekte kosten zwischen 15.000 und 30.000 Euro. Kleinere Setups starten ab 8.000 Euro, komplexe Projekte mit Mehrsprachigkeit und CRM-Integration bei 30.000 Euro und mehr. Den größten Einfluss auf den Endpreis haben Migration, Copywriting-Umfang und die strategische Vorarbeit.

Was kostet eine Webflow-Website? Die ehrlichen Zahlen

Wer die Webflow-Website-Kosten für ein B2B-Projekt kalkulieren will, findet online fast ausschließlich Freelancer-Artikel ohne B2B-Tiefe. Konkrete Zahlen, Migrationskomplexität, CRM-Integration oder ein realer TCO-Vergleich fehlen fast überall. Diese Aufstellung füllt diese Lücke.

Professionelle B2B-Websites in Deutschland kosten laut agenturfinder.com (2026) zwischen 4.500 und 15.000 Euro, wenn du mit einer Agentur arbeitest. Für Webflow-Projekte mit echten B2B-Anforderungen liegt die Realität in der Regel deutlich höher.

Aus unseren 120+ Webnique-Projekten bewegen sich typische B2B-Relaunch-Budgets zwischen 15.000 und 30.000 Euro. Der genaue Betrag hängt davon ab, wie viel Strategie, Copywriting und CMS-Umfang im Scope steckt. Was den Unterschied macht, schauen wir uns jetzt an.

Was treibt die Kosten bei einem B2B-Relaunch wirklich?

Freelancer-Artikel rechnen gerne mit 20 Stunden Design plus 30 Stunden Entwicklung. In B2B-Projekten sieht die Realität anders aus. Diese Faktoren treiben den Aufwand regelmäßig nach oben:

  • Migration und Redirects: Wer von WordPress oder einem anderen System zu Webflow wechselt, braucht eine vollständige URL-Mapping-Tabelle. Fehlende 301-Redirects kosten jahrelang aufgebaute SEO-Rankings. Bei mittelgroßen B2B-Sites mit 50 bis 100 URLs kann dieser Schritt allein zwei bis drei Arbeitstage in Anspruch nehmen.
  • CRM-Integration: HubSpot, Salesforce oder Pipedrive wollen sauber angebunden sein. Native Webflow-Formulare reichen für viele B2B-Anforderungen nicht aus. Custom-Lösungen über Zapier oder direkte API-Anbindungen kosten Zeit und Budget, zahlen sich aber in der Lead-Qualität direkt aus.
  • Copywriting: B2B-Inhalte schreiben sich nicht nebenbei. Wenn du die Texte nicht selbst lieferst, kommt Copywriting als separate Position auf die Rechnung. Für 10 bis 20 Seiten sind das schnell 3.000 bis 6.000 Euro extra.
  • Mehrsprachigkeit: Webflow unterstützt Multi-Locale nativ, aber jede zusätzliche Sprache bedeutet doppelten Content-Aufwand. Wenn ein englischsprachiger Markt dazukommt, steigt der Gesamtaufwand entsprechend.
  • Strategie und UX-Konzept: Ein Relaunch ohne strategische Grundlage ist ein teures Redesign ohne Ziel. Discovery-Workshops, Zielgruppen-Analyse und Seitenarchitektur gehören in den Scope, wenn das Projekt mehr als schöne Grafiken liefern soll.

Wie viel kostet ein Webflow-Projekt je nach Komplexitätsstufe?

Nicht jeder Webflow-Relaunch braucht dasselbe Budget. Diese Staffelung zeigt dir, welche Leistungsblöcke in welchem Budget-Bereich realistisch drin sind:

Einstieg: 8.000 bis 15.000 Euro

Geeignet für kleinere B2B-Unternehmen mit klar definiertem Scope. Typisch enthalten: Webdesign auf Basis eines vorhandenen Brand-Guides, Webflow-Entwicklung für 8 bis 10 Seiten, grundlegende CMS-Einrichtung und technisches SEO-Setup. Nicht enthalten: Strategie, Copywriting, komplexe Integrationen.

Mittelklasse: 15.000 bis 30.000 Euro

Das ist der Bereich, in dem die meisten unserer Projekte liegen. Strategie und UX-Konzept kommen dazu, Copywriting für die Kernseiten, CRM-Integration, technisches SEO und vollständige Migration mit Redirect-Mapping. Das Ergebnis ist keine schöne Website, sondern eine, die Leads generiert.

Komplex: 30.000 Euro und mehr

Für Projekte mit hohem Customizing-Bedarf: Mehrsprachigkeit, komplexe CMS-Strukturen, Custom-Entwicklung für Konfiguratoren oder Kundenportale, ausgedehnte Strategie-Phase. Diese Projekte dauern typischerweise 16 bis 20 Wochen oder länger.

Wie schneidet Webflow im TCO-Vergleich mit WordPress über 3 Jahre ab?

Die Frage nach den Webflow-Kosten lässt sich nicht auf den einmaligen Projektpreis reduzieren. Entscheidend ist der Total Cost of Ownership über mehrere Jahre. Genau hier spielt Webflow seinen stärksten Vorteil aus.

Webflow spart im 3-Jahres-TCO durch deutlich geringere Wartungskosten schätzungsweise 30 bis 40 % gegenüber einer vergleichbaren WordPress-Lösung. Diese Einschätzung basiert auf unserer eigenen Projektkalkulation aus 120+ Webnique-Projekten. Kein Plugin-Update-Chaos, kein Security-Monitoring, kein WordPress-Entwickler für laufende Fixes.

  • Webflow Hosting: Der Core Site Plan kostet 29 USD pro Monat (Webflow, 2026). Darin enthalten: Hosting, SSL, CDN und automatische Sicherheitsupdates.
  • WordPress laufende Kosten: Hosting, Plugin-Lizenzen (häufig 200 bis 500 Euro pro Jahr für Premium-Plugins), regelmäßige Entwicklerwartung und gelegentliche Sicherheits-Patches summieren sich auf 1.500 bis 3.000 Euro jährlich für eine professionelle B2B-Website.
  • Inhaltspflege: In Webflow können Marketing-Teams Inhalte direkt im CMS bearbeiten, ohne einen Entwickler hinzuzuziehen. Das spart interne Stunden, die sonst für Ticketing und Abstimmung verloren gehen.

Wer die Gesamtrechnung aufmacht, rechnet mit TCO, nicht nur mit dem Auftragsvolumen. Über drei Jahre betrachtet relativiert sich ein höherer Webflow-Projektpreis durch diese Einsparungen oft deutlich.

Was ist im Webflow-Projektpreis enthalten und was nicht?

Diese Transparenz fehlt in fast allen Freelancer-Angeboten. Hier eine ehrliche Aufstellung:

In der Regel enthalten

  • Webflow-Entwicklung aller vereinbarten Seiten inklusive Responsive-Verhalten
  • CMS-Einrichtung und Inhaltsstruktur
  • Technisches SEO-Grundsetup (Meta-Tags, Sitemap, robots.txt)
  • Browser- und Device-Testing
  • Übergabegerät und Einweisung ins Webflow Editor-Interface

Häufig als Extra-Position

  • Copywriting und Texterstellung (außer du lieferst alle Texte selbst)
  • Logo-Erstellung oder Brand-Anpassungen
  • Fotografie oder Bildlizenzierung
  • CRM-Integrationen und Custom-Code-Lösungen
  • 301-Redirect-Mapping bei Migration von einer bestehenden Website
  • Laufende Betreuung nach Launch über einen monatlichen Retainer

Wenn du ein Angebot erhältst, das alles für 5.000 Euro verspricht, lohnt sich eine genaue Nachfrage, was exakt im Scope enthalten ist. Pauschalangebote ohne klaren Scope führen fast immer zu Nachverhandlungen, sobald das Projekt läuft.

Wie du das Budget für deinen Webflow-Relaunch realistisch planst

Ein realistisches Budget entsteht, wenn du alle Kostenpositionen kennst, bevor du die erste Anfrage stellst. Dieser Rahmen hilft dir dabei:

  1. Scope klar definieren: Wie viele Seiten soll die Website haben? Welche Integrationen sind nötig? Gibt es Mehrsprachigkeit? Je klarer der Scope, desto genauer das Angebot.
  2. Content-Verantwortung klären: Lieferst du die Texte selbst oder brauchst du Unterstützung? Copywriting ist oft der größte unbekannte Kostenpunkt.
  3. Zeitplan realistisch einschätzen: Ein vollständiger Relaunch mit Strategie, Design und Entwicklung dauert typischerweise 12 bis 16 Wochen. Ein enger Zeitplan kostet mehr, weil Ressourcen priorisiert werden müssen.
  4. Puffer einrechnen: Plane 10 bis 15 % des Projektbudgets als Reserve für Änderungen, die im Prozess entstehen. Das passiert in fast jedem Projekt.
  5. TCO berücksichtigen: Rechne die laufenden Kosten für Jahr 1 und 2 schon beim Briefing mit ein. Webflow-Hosting, eventueller Retainer und Pflege gehören zur Gesamtkalkulation.

Ein realistisch geplantes Budget führt zu besseren Projekten. Agenturen, die klare Erwartungen kennen, können sauber kalkulieren und liefern verlässlichere Ergebnisse als bei Projekten, die mit zu engem Budget starten und mittendrin Abstriche machen müssen.

Webflow-Relaunch für dein B2B-Unternehmen

Kein Standardangebot, sondern eine ehrliche Einschätzung: Wir zeigen dir in einem kostenlosen Erstgespräch, welches Budget für dein Projekt realistisch ist und welche Kostentreiber du kennen solltest. Aus 120+ B2B-Projekten.
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Häufig gestellte Fragen

FAQs

Wie viel kostet eine einfache Webflow-Website?

Eine einfache Webflow-Website mit 5 bis 8 Seiten ohne komplexe Integrationen liegt bei spezialisierten Webflow-Agenturen in Deutschland zwischen 8.000 und 15.000 Euro. Freelancer bieten teils ab 4.000 Euro an, aber in der Regel ohne strategische Grundlage und ohne B2B-spezifische Anforderungen wie CRM-Integration oder vollständiges Redirect-Mapping.

Was kostet Webflow im Vergleich zu WordPress?

Der Projektpreis liegt bei Webflow oft etwas höher, weil spezialisierte Entwickler gefragt sind. Über drei Jahre betrachtet spart Webflow durch geringere Wartungskosten und das fehlende Plugin-Ökosystem jedoch schätzungsweise 30 bis 40 % gegenüber WordPress.

Wie lange dauert ein Webflow-Relaunch?

Ein vollständiger B2B-Relaunch mit Strategie, UX-Konzept, Design und Entwicklung dauert typischerweise 12 bis 16 Wochen. Kleinere Projekte ohne Strategie-Phase sind in 6 bis 10 Wochen abschließbar.

Lohnt sich Webflow für B2B-Unternehmen?

Für die meisten B2B-Unternehmen lautet die Antwort ja. Webflow bietet eine stabile technische Grundlage, niedrige laufende Kosten und erlaubt Marketing-Teams, Inhalte ohne Entwickler-Unterstützung zu pflegen. Der höhere Einstiegspreis amortisiert sich in der Regel innerhalb der ersten zwei Jahre durch eingesparte Wartungskosten.